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Übernachten in Mongla:
Unterdessen hat es, leider auf der anderen
Seite des Flusses, ein Hotel mit einem Standart, bei dem auch normale
Europäer keine Probleme haben. Ich war mal dort um mich umzusehen. Ich
selber habe unterdessen ein einfaches Haus, in dem sich das Gothon-Büro
befindet. Vorher , wohnte
ich in einer sehr einfachen und entsprechend billigen Absteige. Mein
Hotel hatte keine Glasscheiben, die Fensterläden waren nicht dicht, so das es
im Winter bei neu 11 Grad (2009) und etwas Wind doch recht kalt war.
Dazwischen gibt es noch weitere einfache Hotels, in denen ich aber nie
gewohnt habe.
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mein früheres Hotel |
und mein dortiges Bett |
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Hotel - WC |
Toilette bei meinem Kolleg
zu Hause |
Schiff 1. Klasse aussen |
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Ein paar Details:
| z.B. WC
Papier ist nicht üblich und in den Dörfern zum Teil auch schwer zu
bekommen, kann aber aus den Städten mitgebracht werden, oder man
passt sich an, Die übliche Variante ist mit der linken Hand den
entsprechenden Teil mit Wasser aus speziellen Gefässen abzuspülen
und danach die Hände mit Seife zu waschen. Die Toiletten selber
sind Plumpsklos, also Toiletten auf die man nicht sitzen kann,
sondern nur Löcher im Boden. In den besseren Hotels sind auch
unsere WC's vorhanden und WC Papier. |
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Aus
diesem Grund gilt die linke Hand auch als unrein und darf beim
Essen nur eingeschränkt benutzt werden, nur um das Glas zu nehmen
oder den Teller hochzuhalten um die Reste besser ausputzen zu
können usw. Auch für Linkshänder ist es zwingend nötig mit der
rechten Hand zu essen.
In normalen Hotels / Restaurants haben sie kein Besteck wie wir es
uns gewohnt sind. Löffel und Messer sind meist vorhanden, Gabeln
oft gar nicht. Alles wird mit der rechten Hand gegessen, in dem
man es auf die Finger schaufelt und so zum Munde führt.
In gehobenen Restaurants und Hotels in denen Ausländer
normalerweise absteigen gilt das nicht. Dort ist alles vorhanden
und man isst wie bei uns.Das
Essen selber ist gewöhnungsbedürftig, meist etwas bis sehr scharf
wenn man nicht aufpasst, man bekommt es aber auch anders, wenn man
etwas sagt. Für die Kinder wird auch nicht so scharf angerichtet. |
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Kuhfleisch ist meist zäh, Büffelfleisch noch mehr, deshalb esse
ich vorwiegend Huhn und Fisch. Ebenfalls gut ist Ziegenfleisch,
Schweinefleisch ist nur in hinduistischen und christlichen
Familien zu finden, aber seltener, da es dort teuer ist. Dazu gibt
es immer Reis und Gemüse und Suppe, welche hier aber zuletzt
gegessen wird, ebenfalls mit der Hand, in dem man damit den
letzten Reis ausputzet.
Wichtig: Im Restaurant kann man einzelnes nachbestellen, privat
wird meist zuerst das eine, danach das nächste geschöpft.
Unbedingt früh genug abwinken.
Zur Hygiene ist zu sagen, das es so
etwas auch gibt. Es ist sauber, aber wenn man in die Küche schaut
ist es eben nicht nach unseren Standards, zumindest nicht dort wo
ich esse. Es sind die allgemeinen Tipps zu beachten die für solche
Länder gelten.
Links die Frau
meines Kollegen in einer schon etwas besseren Küche auf dem Lande |
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Besuch bei den Kindern:
Da vor allem die jüngeren Kinder noch kein oder
kaum Englisch sprechen ist es unerlässlich, das jemand dabei ist
der hilft. Das ist aber auch zum Schutze des Kindes und des
Besuchers. Unter Anderem auch, weil auf dem Lande vieles nicht
ohne Orts- und Sprachkenntnisse gemacht werden kann. So würde man
sonst zu oft über das Ohr gehauen, wenn es um Preise / Kosten
geht, von der Rikshaw bis zum einkaufen von frischen Früchte.
Besuche sind bei den Kindern zu Hause, in der Schule usw. möglich.
Auch mit den Kindern z.B. ein Geschenk einkaufen ist kein Problem.
Manche möchten vielleicht sogar in die nächste Stadt.
Dabei müssen Sie sich aber bewusst sein, das vieles was für uns
normal ist, für diese Kinder völlig neu ist.
So erlebte ich unter anderem die ersten Rolltreppen- und
Liftfahrten solcher Kinder. Bessere Restaurants zu besuchen ist
nicht mit allen Kindern empfehlenswert, weil sie sich so etwas
einfach nicht gewohnt sind. Das ist für diese Kinder wie eine
andere, fremde Welt.
Die meisten Kinder (vor allem die Mädchen) werden sowieso eher
sehr scheu und nervös sein und normalerweise ist die Verständigung
direkt noch nicht möglich. Entsprechend unwohl fühlen sich oft
auch die Eltern, haben viele doch kein Erfahrung mit Ausländern
und wissen nicht wie sie sich verhalten sollen, da sie es dem
Besucher oft zu viel recht machen wollen.
Sollten Sie Interesse haben und Ihr(e) Kind(er) besuchen wollen,
setzen Sie sich bitte mit mir in Verbindung und wir können weitere
Details besprechen. Gerne organisiere ich Ihnen die Hilfe vor Ort,
allerdings müssten Sie für einen Teil seiner Kosten aufkommen. Es
ist auch möglich in Dhaka einen Touristguide, also einen
Touristenführer zu mieten, das kostet aber dann schon einiges.
http://www.bangladeshtourism.gov.bd/
Bitte erschrecken Sie nicht an den
Reaktionen einiger Leute:
Wie bei uns gibt es auch dort Rassismus und die "weissen" Besucher
passen auch nicht jedem. Zwar hat das nur noch wenig mit den alten
Kolonialzeiten der Engländer zu tun, sondern eher damit, das
Besucher oft christliche Missionare waren und sind, und auch dort
viele unaufgeklärte Menschen leben.
Ein weiteres Problem ist der Neid, Denn wie soll jemand verstehen,
dem es vermeintlich auch schlecht geht, warum gerade der oder die
andere Person Hilfe bekommt, aber er oder sie nicht.
Viele können sich auch nicht vorstellen, warum jemand Hilfe gibt,
ohne z.B. zu wollen das diese etwas dafür tun, wie eben bei den
Missionaren die Religion zu wechseln. Obwohl offiziell verboten,
wird doch missioniert und das oft mit der Hilfe / Unterstützung
der konvertierten durch die Kirchen. Ich habe in Mongla Kirchen
gesehen von Gruppen, deren Namen ich in der Schweiz noch nie
gehört habe.
Gerade dieses Problem ist ein Grund warum in diesem Projekt frei
von missionarischen Tätigkeiten ist. Es ist den mitarbeitenden
Kollegen und Freunde strengstens untersagt während er Ausübung von
Tätigkeiten für das Projekt, z,B. Bei Besuchen bei den Kindern, in
Räumen des Projektes oder so missionarischen oder politischen
Tätigkeiten nachzugehen. Auch Besucher sind gebeten solche
Tätigleiten zu unterlassen und auf entsprechende Geschenke zu
verzichten. Beachten Sie dazu auch
mein Vorwort. |
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Weitere Infos auch unter:
Reiselinks, z.B.
http://www.adventurebangladesh.ch/index.php?page=127
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