| Probleme in Bangladesch |
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Jährliche Überschwemmungen: Im Süden vom Meer her zusammen mit den Stürmen, im Norden nach den sintflutartigen Regenfällen und durch die Staudammpolitik. Syclone: Wirbelstürme von Meer her, oft zusammen mit Flutwellen, z.B. 1991 im Gebiet Chittagong 200'000 Tote. Seither einige weitere, Zuletzt im November 2007 Überbevölkerung: Auf einem etwa 3,5 mal die Schweizerfläche umfassendem Gebiet (142‘776 km2) leben über 140'000'000 Menschen, davon fast 50% Kinder unter 18 Jahren. Gründe dafür gibt es mehrere, so sind die eigenen Kinder meist die einzige Altersversorgung. Flüsse: Über 250 Flüsse durchziehen das Flussdelta, und viele Nebenarme. Dadurch währen viel mehr Brücken nötig. Das Vorwärtskommen auf dem, Landweg wird oft eingeschränkt wenn es gilt, wieder einen der Flüsse überqueren zu müssen. Schwemmerde: Die Flüsse aus dem Himalajagebiet führen viel Erdreich mit, das die Flussbette nach und nach auffüllt. Dieser Platz fehlt dann dem Flusswasser, das um so schneller über die Ufer steigt. Verkehr: Durch die hohe Anzahl an Flüssen sind vor allem im Süden die Boote ein wichtiges Verkehrsmittel. Auf den zum Teil schlecht ausgebauten Strassennetzen verkehren viele Linienbusse. Das Eisenbahnnetz war durch den breiten Ganges bis vor kurzem in zwei unabhängige Netze getrennt. Das wurde durch eine längst fällige Brücke nun behoben. Nur eine Handvoll wichtiger Städte haben einen Regionalflughafen mit täglichen Verbindungen zur Hauptstadt. Flaches Land: Da das Land Bangladesch vorwiegend aus aufgeschwemmter Himalajaerde besteht, liegt es zum grössten Teil nur knapp über dem Meeresspiegel, oder, wie ein Teil der Hauptstadt, sogar darunter. Hügel gibt es nur im Osten um Chittagong und im Nordosten. Dämme: Durch das flache Land währen viel mehr Dämme und Schleusen nötig, wozu aber die Mittel fehlen. Deshalb sind viele Dämme nur aus Lehm , die dann weggeschwemmt werden oder brechen. Da die Überschwemmungen aber auch Dünger für die Felder liefern, sollten nur Wege und Dörfer höher stehen , damit die Felder noch überschwemmt werden. Arbeit: Durch die Übervölkerung können nicht genug Menschen Arbeit in der Landwirtschaft finden und ziehen in die Städte, wo es auch kaum Arbeit gibt. Viele haben nur saisonal Arbeit, so zum Beispiel bei den Reisernten, zu viele sind Tagelöhner, wie die Rikschafahrer und Tagelöhner, die buchstäblich von der Hand in den Mund leben. Da ist von einer sozialen Absicherung keine Spur. Industrie: Zu wenig vorhanden. Die Juteindustrie verkleinerte sich, als immer mehr Produkte aus Plastik entstanden. Sonst existiert noch eine wichtige, Textile verarbeitende Industrie. In dieser Branche verloren gleich mehrere hundert tausend Arbeiterinnen und Arbeiter ihren Job seit der Rezession nach dem 11. September - Anschlag und die starke Konkurrenz aus China. Ernten: Im Norden bis zu drei im Jahr, im Süden nur im Sommer, da in den Wintermonaten das salzige Meerwasser bis 90km ins Landesinnere vordringt. In dieser Zeit fallen keine Regen, um diesem Druck entgegenzuwirken. Trinkwasser: (hier ein bisschen genauer) In einem grossen Teil von Bangladesch sind die Wasserbrunnen mit Arsen verseucht. Es ist eine natürliche Vergiftung des Grundwassers. Davon sind etwa 20 Millionen Bangladeschi betroffen. Im Süden aber kommt die Versalzung des Bodens dazu. In den Städten sind die Leitungen oft verschmutzt. Oberflächenwasser wie Flusswasser müssten gereinigt werden. Die vielen Teiche, die in der Regensaison das Wasser auffangen, haben stehendes Wasser, das mit der Zeit sehr schlecht wird. Menschen die sich damit waschen fallen auf, das sie nach längerer Trockenzeit eine sehr unreine Haus haben. Verschmutzung:
Die Flüsse dienen meist auch als Abwasserkanäle und sind entsprechend
verschmutzt. Ebenso grosse Teile der Städte und Tümpel. So sieht man oft auch
Toiletten, die auf Stelzen direkt über dem Wasser stehen. Abfall wird nur zum
Teil wiederverwertet, der Rest landet auf Müllhaufen, im Fluss oder sogar auf
den Feldern. Zunehmend findet man überall Plastikabfall, der eben nicht
vergammelt und einfach liegen gelassen wird. Manche Stadtviertel stinken
richtiggehend zum Himmel. Die Bewohner sind nicht darauf sensibilisiert und
fühlen sich dafür auch nicht verantwortlich, besonders in den grösseren Orten.
Noch etwas besser ist es in den familiäreren Dorfgemeinschaften.
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| Wo liegt das Projektgebiet? |
| Das Projekt hilft in dem Gebiet, das ich am besten kenne und wo ich genug gute Kontakte habe. |
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| Probleme im Projektgebiet: |
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