| Vorwort ------------------------------------ | |
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Kein Kind hatte die
Möglichkeit sich seinen Geburtsort, seine Eltern, seine soziale
Stellung, seine Hautfarbe, sein Heimatland, sein Umfeld, die Religion
seiner Eltern oder sein Geschlecht und damit die Situation, in der es
leben muss, auszusuchen. Und trotzdem machen wir immer wieder
Unterschiede.
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| Wer steht dahinter? ------------ | |
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Dieses Projekt startete als eine private Initiative (Weiteres
zum Thema Verein). Da ich als einfacher Angestellter nicht grosse Mittel zur Verfügung habe, hatte ich selber als Pate einer grossen Organisation angefangen. Darum begann ich vor Jahren, meine wenigen Mittel entsprechend sinnvoll einzusetzen, selber und direkt zu helfen, was mir durch einen einheimischen Kollegen vor Ort keine Probleme bereitete. Soweit es mir finanziell möglich ist, nutzte ich immer wieder meine Ferien, um selber zu kontrollieren was mit dem Geld geschieht. Angefangen hatte meine Hilfe dort vor über 26 Jahren. Seit etwa 16 Jahren helfe ich nun direkt. Selber war ich nun schon über 12 Mal in Bangladesh, davon einmal 6 Monate lang. Zwischendurch durfte ich auch mehrfach Spenden entgegennehmen und weiterleiten. Am Anfang hatte ich etwas mehr an eigenen Mitteln zur Verfügung als zur Zeit. Ein paar magere Jahre konnte ich nur eingeschränkt helfen, einzelnen, damit sie ihre Schulzeit nicht abbrechen mussten. Ende 2008 gab es in Bangladesch eine Gesetzesänderung und die direkte Privathilfe war so nicht mehr möglich. Da entstand Gothon.org Unterdessen darf ich auf die Unterstützung einiger Paten aus der Schweiz, Deutschland, Österreich, Belgien und sogar aus Tschechien, Luxemurg und Dänemark zählen, die eines oder mehrere Kinder unterstützen. |
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| Ohne diese Paten währe Gothon nicht geworden was es
heute ist.
Vielen Dank Eine Aussage die ich gar nicht mag ist, wenn jemand sagt "er helfe uneigennützig, er helfe, auch wenn er nichts davon habe" So auch alle anderen wohl auch nicht. Umso schöner ist es doch, wenn es aus Freude und / oder Überzeugung geschieht. Durch die Hilfe habe ich einen Sinn gefunden und freue mich über jedes neue Foto das ich bekomme. Es ist ein gutes Gefühl etwas Gutes getan zu haben. Dazu habe ich das Glück die meisten Patenkinder selber schon kennengelernt zu haben. Die restlichen Kinder sehe ich hoffentlich bei meinem nächsten Besuch. Da die wenigen Brocken Bangla, die ich spreche, für eine Konversation mit den jüngeren Kindern nicht reicht, bin ich auch nie alleine mit ihnen. Auch ist die Anwesenheit eines "Weissen" für die meisten Kinder selten genug. Für einige war ich sogar der erste weisse Besucher. Doch auch mit ihnen bin ich zum Teil schon am selben Tisch beim Essen gesessen, habe etwas Fussball gespielt usw. Mit den älteren Jugendlichen, die etwas Englisch können, waren wir auch schon im Restaurant. Ich habe das Glück, dass ich die einheimische Nahrung gut vertrage. Allerdings freue ich mich jeweils wenn sie diese für mich nicht so scharf machen. Das sind dann die Momente, die man nicht mehr so schnell vergisst. Meine Stellung im Projekt: Bisher ich habe alles selber vorbereitet und geführt. Das Symbol habe ich selber entworfen und gezeichnet. Auch die Webseite, wenn auch einfach gehalten, habe ich selber erstellt und unterhalte sie selber. Unterdessen wurde der "Verein Gothon.org" gegründet. Hier arbeite ich daran, Geld für das Projekt aufzubringen (neben meinem Job). Vor Ort arbeitet der langjährige einheimische Kollege für uns, der das Geld vor Ort verwaltet und gemäss Abmachungen (Regeln) für Patengelder einsetzt und Kontrollen durchführt. Er wird vollumgänglich von mir selber bezahlt und bekommt kein Geld aus den Patenschaftsbeiträgen. Er liefert regelmässig Berichte und Abrechnungen ab. Kontakte bestehen via E-Mail und unregelmässigen Telefonanrufen. Auf die Post wird möglichst wenig zurückgegriffen, da Briefe früher oft nie ankamen. Unterdessen hat er Unterstützung durch Feldarbeiter. Viele brauchen dringend Hilfe. Ich lege aber Wert darauf, dass ich auch weiterhin alle Unkosten wie sie beim Geldtransfer usw. anfallen, die Löhne der Angestellten usw. selber übernehmen kann, damit Spenden wie auch von Ihnen, zu 100% in Bangladesch bei den Kindern ankommen. Gothon.org wird deshalb also wohl nicht gross werden. Hier halte und pflege ich den Kontakt zu den Paten der Kinder und leite die Patenbeträge weiter nach Bangladesh. Fotos die via Post (CD's) kommen, brenne ich und sende sie mit weiteren Unterlagen den jeweiligen Paten zu. Unterdessen kommen die meisten Fotos via Mail und ich kann sie direkt weiterleiten. Da vor allem die jüngeren Kinder noch nicht oder zu wenig Englisch können, sowie auch nicht alle Paten, werden die Briefe jeweils aus Bangla vor Ort ins Englische, und wenn nötig, hier noch auf Deutsch übersetzt, beziehungsweise umgekehrt. Vor Ort ist das Projekt als regionale NGO (nicht Regierungs-Organisation) registriert, dem ein Komitee aus Leuten vor Ort vorsteht. Darunter (5 Leute) ist unter anderem auch ein örtlicher Journalist, der aktuell der 2. höchste Beamte des Bezirkes Mongla ist. Diese Leute sind nicht in den täglichen Ablauf integriert und bekommen auch keine Lohn, aber zur Gründung und Kontrolle verlangt der Staat ein solches Komitee. Alle wichtigen Entscheide werden weiterhin hier von mir in Absprache mit dem Manager vor Ort entschieden. Das Komitee ist aber z.B. bei festlichen Anlässen dabei. Wenn ich vor Ort bin, pflege ich auch den persönlichen Kontakt zu den Behörden. Da die wichtigsten Stellen wie die des Polizeichefs regelmässig neu besetzt werden (um Vetternwirtschaft vorzubeugen), ist es jeweils sinnvoll und hilfreich, mich den Neuen vorzustellen. So konnten schon viele Missverständnisse geklärt oder vermieden werden. Durch den Tod meines Vaters Ende 2008 kam ich in den Genuss einer Summe, die mir es ermöglicht hat, einen alten Traum zu erfüllen. In Bangladesh habe ich Land gekauft und darauf ein eigenes Haus bauen lassen, in dem ich Ende 2009 zum ersten Mal geschlafen habe. Da habe ich mein eigenes Zimmer mit Bad und WC. Daneben ist ein Raum, in dem das Büro des Projektes eingerichtet ist. In der Mitte hat es einen grösseren offenen Raum, in dem Gäste, Besucher und die Patenkinder empfangen werden können. Ausserdem gibt es immer wieder Besuche der Behörden, was jetzt auch kein Problem mehr ist. Gothon als Verein. Unterdessen ist im Hintergrund der Verein Gothon.org, als Verein zur Unterstützung des Projektes Gothon in Bangladesch entstanden, damit ich offiziell die Steuerbefreiung der Spendenbeiträge beantragen konnte. Dies kann man erst nachdem ein Projekt wie Gothon 2 Jahren tätig ist und die entsprechende Buchhaltung zur Verfügung steht. Dieses Gesuch wurde mit einem Schreiben vom 10. April 2012 nun bestätigt. Einzig die örtliche Steuerbehorde und die direket Bundessteuern könnten innerhalb von 30 Tagen noch Einspruch erheben, womit aktuell nicht zu rechnen ist.. Auf die Tätigkeit und die Abläufe usw. von Gothon hat das soweit Einfluss.
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